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	<title>Bernds Blog</title>
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	<description>Analog oder Digital, Röhre oder Transistor - hier dreht sich (fast) alles um die (zweit-)schönste Nebensache der Welt...</description>
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		<title>High End 2012 vom 3. bis 6. Mai 2012</title>
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		<pubDate>Sun, 29 Apr 2012 20:33:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernd Zumoberhaus</dc:creator>
				<category><![CDATA[High End Hifi]]></category>
		<category><![CDATA[high end]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Mai 2012 findet wieder die High End  in München statt: Die weltweite Top-Messe für HiFi-Komponenten der absoluten Spitzenklasse. Wie man dem Markenverzeichnis entnehmen kann, darf man ein breites Spektrum von allerfeinsten High End HiFi Komponenten erwarten. Die High End besuche ich jeweils im Zwei-Jahres-Takt, wodurch ich heuer leider nicht dabei sein werde.  Dennoch wird [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.bernd-zumoberhaus.ch/blog/wp-content/uploads/he_swiss_11_logo_d1.png"><img class="alignleft" title="High End Swiss 2011" src="http://www.bernd-zumoberhaus.ch/blog/wp-content/uploads/HE12_Logo_d.png" alt="" width="240" height="156" /></a>Im Mai 2012 findet wieder die High End  in München statt: Die weltweite Top-Messe für HiFi-Komponenten der absoluten Spitzenklasse. Wie man dem <a title="High End Society - High End 2012 - Markenverzeichnis" href="http://www.highendsociety.de/deutsch/presse/marken.php" target="_blank">Markenverzeichnis</a> entnehmen kann, darf man ein breites Spektrum von allerfeinsten High End HiFi Komponenten erwarten.</p>
<p>Die High End besuche ich jeweils im Zwei-Jahres-Takt, wodurch ich heuer leider nicht dabei sein werde.  Dennoch wird es wiederum interessante Videos der Messe auf <a title="hifibernd.ch - filme - high end 2012" href="http://www.hifibernd.ch/highendhifi/filmezumthema/messen/highend2012.php" target="_blank">hifibernd.ch</a> zu sehen geben, sobald welche verfügbar sind.</p>
<p>Alle weiteren Informationen und Details zur High End 2012 gibts bei der <a title="High End Society - High End 2012" href="http://www.highendsociety.de/deutsch/highend/highend.php" target="_blank">High End Society</a>.</p>
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		<title>Guter Geschmack neu zum Leben erwacht: Audio Exklusiv P7</title>
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		<pubDate>Mon, 02 Apr 2012 10:23:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernd Zumoberhaus</dc:creator>
				<category><![CDATA[High End Hifi]]></category>
		<category><![CDATA[audio exklusiv p7]]></category>
		<category><![CDATA[produktspiegel high end hifi]]></category>
		<category><![CDATA[röhren-vorverstärker]]></category>

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		<description><![CDATA[Vorverstärker sind die zentrale und klangentscheidende Komponente einer jeden Stereoanlage. Für mich als Liebhaber von Röhren-Geräten ist es daher besonders schön und spannend, wenn neue Vorverstärker mit Röhrentechnik auf den Markt kommen. So geht es in diesem Produktspiegel um die Röhren-Vorstufe Audio Exklusiv P7. Audio Exklusiv ist einer der wenigen deutschen Namen, die seit Jahrzehnten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vorverstärker sind die zentrale und klangentscheidende Komponente einer jeden Stereoanlage. Für mich als Liebhaber von Röhren-Geräten ist es daher besonders schön und spannend, wenn neue Vorverstärker mit Röhrentechnik auf den Markt kommen. So geht es in diesem Produktspiegel um die Röhren-Vorstufe Audio Exklusiv P7.</p>
<p>Audio Exklusiv ist einer der wenigen deutschen Namen, die seit Jahrzehnten im High End Bereich ein Begriff sind. Zwischenzeitlich sollte die Marke aufgegeben werden, da deren Audio Pionier Gerd Pütz im Jahr 1990 allzu früh verstarb. Andreas Schönberg übernahm als Audio Exklusiv Fan der ersten Stunde die Firma und sicherte sich alle Rechte. Mit der Röhren-Vorstufe P7 kam im vergangenen 2011 nun ein gänzlich neues Produkt unter dem Namen Audio Exklusiv auf den Markt.</p>
<p>Schon optisch macht die P7 auf den ersten Blick mit einer Frontplatte aus Granit oder Marmor einiges her. Bei meinem Besuch der High End 2011 machte die Verarbeitung ebenjeniger Granitplatte allerdings keinen überzeugenden Eindruck: Die Bohrungen für die LED&#8217;s waren optisch nicht sauber. Die Modelle mit einer Marmorfrontplatte &#8211; was sich besser verarbeiten lässt als Granit &#8211; machten hingegen einen tadellosen Eindruck. Die Drehschalter sind edel verarbeitet und haben gasgefüllte Reed-Relais, wodurch Verschleiss und Verschmutzung weitgehend vermieden werden können. Beim für den Klang so elementaren Lautstärkeregler wurde ein Potentiometer von TKD verbaut.</p>
<p>Anschlussmässig lässt die P7 praktisch keine Wünsche offen: Mit fünf unsymmetrischen Eingängen, davon ein Tape-In, zwei Ausgängen und auch einem Tape-Out ist man gut bedient. Lediglich symmetrische Ein- und Ausgänge sucht man vergebens.</p>
<p>Im inneren der P7 bietet sich eine aufgeräumtes Bild: Strikte Kanaltrennung und für jeden Kanal einen eigenen Trafo. Die Signalwege sind kurz gehalten. Pro Kanal fungiert eine EZ90-Röhre als Röhrengleichrichter. Neben der separaten Heizspannung erfolgt noch eine Siebung der Spannung, die erst geglättet wird. Audio Exklusiv setzt dabei auf eine besonders aufwendige Siebung, die zwar viel Materialeinsatz fordert, aber dementsprechend auch beste Resultate liefert. Auch den Koppelkondensatoren wurde besondere Aufmerksamkeit gewidmet: So wurden rund 40 solcher Kondensatoren in einem direkten Vergleich ausprobiert, um letztlich dann die klanglich beste Variante zu finden. Verstärkerseitig setzt man auf zwei ECC 803 S Röhren mit Goldpins, selbstverstvändlich wurden auch diese akribisch paarweise selektiert. Diese Röhre steht besonders in Sachen Mikrofonie-Empfindlichkeit und Rauschen gut da, was natürlich ideal für eine Vorstufe ist. Die grosse und einzige Platine ist zudem gut bedämpft. Interessant ist die Tatsache, dass das im ganzen Gerät verwendete Dämmmaterial aus der Automobilindustrie stammt.</p>
<p>Die Frage aller Fragen ist natürlich, wie die P7 nun klingt. Ich habe an der High End 2011 einer Vorführung von Audio Exklusiv beiwohnen dürfen und war damals zugegebenermassen nicht sehr angetan. Allerdings führe ich das auf die Tatsache zurück, dass die verwendeten Lautsprecher &#8211; sogenannte Elektrostaten &#8211; für das Ergebnis verantwortlich waren und ich kann mich mit diesem Lautsprechertyp einfach nicht anfreunden. So ist eine Klangbeurteilung schwierig. Im Fachmagazin image hifi jedenfalls wird der P7 attestiert, dass sie Musik unverfärbt und somit unvervälscht zur Endstufe transportiert, also so wie es sein soll. Dabei ist Andreas Schönenbergs Vorstufe in Sachen Musik gänzlich unwählerisch: Egal ob Oper, Rock, Pop oder auch Rap &#8211; sie bietet ein durchwegs detailreiches Klangbild ohne analytischen Hauch und mit einer exzellenten Stimmenverständlichkeit.  Die Röhren-Vorstufe Audio Exklusiv gibt&#8217;s ab fairen 4&#8217;130 Euro.</p>
<p>Einen interessanten und ausfühlichen Test des Audio Exklusiv P7 gibts in der <a title="image hifi" href="http://www.image-hifi.de/" target="_blank">image hifi Nr. 102</a>.</p>
<p><a title="Audio Exklusiv P7" href="http://www.audio-exklusiv.de/produkte/vorverstaerker-p7/" target="_blank">Hier</a> gehts zur Produkt-Website der Röhren-Vorstufe Audio Exklusiv P7.</p>
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		<title>High Endiges All in One: T+A Caruso</title>
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		<pubDate>Sat, 14 Jan 2012 19:39:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernd Zumoberhaus</dc:creator>
				<category><![CDATA[High End Hifi]]></category>
		<category><![CDATA[multi source system]]></category>
		<category><![CDATA[produktspiegel high end hifi]]></category>
		<category><![CDATA[ta caruso]]></category>

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		<description><![CDATA[Als Musikliebhaber, der einer Arbeit auf dem Büro nachgeht, denkt man hin und wieder an eine kleine High End Zweitanlage &#8211; natürlich nur sofern es das Büroumfeld zulässt. In den Pausen ein paar audiophilen Takten zu frönen, kann sehr entspannend und auch motivierend sein. Schon seit längerem habe ich mit dem Gedanken einer audiophilen Zweitanlage [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Musikliebhaber, der einer Arbeit auf dem Büro nachgeht, denkt man hin und wieder an eine kleine High End Zweitanlage &#8211; natürlich nur sofern es das Büroumfeld zulässt. In den Pausen ein paar audiophilen Takten zu frönen, kann sehr entspannend und auch motivierend sein. Schon seit längerem habe ich mit dem Gedanken einer audiophilen Zweitanlage fürs Büro gespielt, aber auf dem High End Markt sah es diesbezüglich recht trist aus. Meine Kriterien waren: Alles in einem Gerät integriert, iPod-Dockingstation, Internetradio und zuletzt natürlich die Tatsache, dass es High End sein musste.</p>
<p>Dockingstationen für iPod inklusive Lautsprecher gibt es wie Sand am Meer, darunter tumeln sich auch recht wertige Produkte, wie z.B. der B&amp;W Zeppelin, der allerdings nicht mein Kriterium Internet-Radio erfüllte und auch sonst nicht ganz meinem Anspruch gerecht wird. Dann fiel mir ein Gerät namens Caruso ein. Bereits seit 2008 auf dem Markt ist dieses sogenannte Multi Source HiFi-Komplettsystem. Hergestellt wird der Caruso von der deutschen Edelschmiede T+A Elektroakustik, ein im High End HiFi-Umfeld seit Jahren bekannter Name. Auch nach langem suchen und recherchieren kam ich zum Schluss, dass der T+A Caruso seinesgleichen sucht. Die Fachpresse berichtete verschiedentlich sehr positiv über den T+A Caruso. Dies und die Tatsache, dass ich nichts Vergleichbares auf dem High End Markt fand, bekräftigte mich im Entschluss, mich mal näher mit dem Caruso zu beschäftigen.</p>
<p>Kurz gesagt vereint der Caruso CD- und DVD-Player, iPod-/iPhone-Dockingstation, UKW-Radio, Streamingclient mit LAN und WLAN, USB-Anschluss, Lautsprecher und Verstärker in einem einzigen Gerät. Alles verpackt in einem kompakten Gehäuse mit einer Stellfläche von gerade mal 27 x 27 cm bei einer Höhe von 17 cm. Das äussere Erscheinungsbild ist schon eine Schau: Dicke Aluminiumplatten rundherum machen einen grundsoliden Eindruck und die Neun Kilogramm Gewicht verraten, dass es hier nicht nur ein schönes Äusseres gibt, sondern auch mächtig viel hinein gepackt wurde.</p>
<p>So hat man trotz der kompakten Abmessungen auch innen nicht auf High End verzichtet: In den vorderen abgerundeten Gehäuseecken wurden zwei ovale auf Mass gefertigte Breitbänder integriert. Unterstützung bekommen diese von einem im Boden eingebauten 16er Subwoofer. Dieses aktive Lautsprechersystem wird von einem DSP kontrolliert, der verschiedene nützliche Einstellmöglichkeiten bietet: Neben den üblichen Bass- und Höhen-Einstellungen gibt&#8217;s Presets wie z.B. Regal oder Tisch um bei den jeweiligen Platzierungen das bestmögliche Klangerlebnis erzielen zu können. Drei hoch effiziente 50 Watt Class-D Endstufen besorgen die nötige Leistung, auch diese sind eine Eigenentwicklung von T+A.</p>
<p>Der Streamingclient bietet eine breite Unterstützung von Medienservern (UPNP, DLNA, Media Player 10 uvm.). Auch verlustfreie FLAC-Dateien kann er wiedergeben. Die unglaubliche Vielfalt an Internet-Radiostationen kann man in Favoritengruppen individuell unterteilen, dies geht entweder direkt am Caruso selbst oder &#8211; viel bequemer &#8211; auf der Website des vTuner Internet Radio Service unter <a title="vTuner - Internet Radio Tuning Service" href="http://ta.vtuner.com">ta.vtuner.com</a>. Über den Streamingclient wird auch der iPod gesteuert, dazu gehören die Grundfunktionen für die Wiedergabe und Trackwahl sowie die Navigation auf dem iPod. Um in den oft grossen Alben- oder Interpretenlisten zu navigieren, empfiehlt es sich aber, dies direkt auf dem iPod zu machen. Etwas schade ist in diesem Zusammenhang, dass das Display des Caruso keine Informationen über den gespielten Song vom iPod anzeigt: Lediglich ein &#8220;iPod angeschlossen&#8221; erscheint, für die entsprechenden Informationen muss man somit aufs iPod-Display schauen. Das CD- und DVD-Laufwerk liest neben den gängigen CD- und DVD-Formaten auch MP3-CD&#8217;s. Nicht ausprobiert habe ich den DVD-Player, da ich dafür auch gar keinen Bedarf habe.</p>
<p>Klanglich ist der Caruso für seine Grösse wirklich beeindruckend. T+A hat ihm ein harmonisches Miteinander von der Bestückung der idealen Treiber mit der angemessenen Verstärkerleistung, dem DSP und der klanglichen Abstimmung spendiert. Klanglich kommt ihm auch die Tatsache entgegen, dass man sich keinerlei psychoakustischer Tricks bemüht hat. Er kann aufgrund seiner Grösse nun mal nicht die übliche Stereo-Bühne bieten: Was er bietet, ist ein etwas offeneres und freieres Mono und dies mit einem sehr fein auflösenden Mittel-Hochtonbereich und &#8211; keiner gewaltigen &#8211; aber klanglich starken und sauberen Bassunterstützung. Die klangliche Leistung des T+A Caruso gehört in seiner Grössenordnung sicher zum Besten, was derzeit auf dem Markt erhältlich ist. Hier wird er dem Anspruch High End ganz klar gerecht.</p>
<p>Leider gibt es beim Caruso auch ein paar Minuspunkte: Beim Frontgitter hat es auf der linken Seite zumindest bei meinem Modell einen spürbaren leichten Versatz gebenüber dem Gehäuse, auch sind beim Laufwerk die Spaltmasse nicht 100%ig gleich. Zudem hat das Laufwerk eine recht lange Einlesezeit. Zu guter Letzt reagiert die Menüführung bei Internet-Radio träge. Das sind Dinge, die bei High End nicht sein dürfen. Wenn sie auch das gute Gesamtbild des Caruso nur minimal trüben &#8211; hier sollte T+A klar nachbessern.</p>
<p>Alles in allem ist der T+A Caruso ein wahrlich High Endiges All in One, ganz einfach ein kompaktes und dennoch edles Allround-Talent, dass in diesem Bereich seinesgleichen sucht. Da er auch Anschlüsse für einen externen Subwoofer und Aktivlautsprecher bietet, ist er sogar ausbaubar. Eine echte Empfehlung! Den T+A Caruso gibt&#8217;s für 2&#8217;895 Schweizer Franken.</p>
<p>Einen interessanten und ausfühlichen Test des T+A Caruso gibts in der <a title="image hifi" href="http://www.image-hifi.de/" target="_blank">image hifi Nr. 85</a>.</p>
<p><a title="T+A Caruso" href="http://www.taelektroakustik.de/index.php?id=32" target="_blank">Hier</a> gehts zur Produkt-Website des T+A Caruso.</p>
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		<title>Ganz viel Leben in &#8220;Ein Hauch Leben&#8221;</title>
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		<pubDate>Sun, 08 Jan 2012 18:02:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernd Zumoberhaus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur]]></category>

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		<description><![CDATA[Literatur ist mir beileibe kein Fremdwort, doch beschränkt sich mein Lesen eher auf Fachmagazine im High End HiFi Bereich. An anderer Literatur abseits von Fachbereichen bin ich durchaus interessiert, allerdings konnte ich mir nie wirklich die Zeit dafür nehmen. Dafür nehme ich mir aber sehr gerne Zeit fürs politische Kabarett: Letzten September sah ich mir [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Literatur ist mir beileibe kein Fremdwort, doch beschränkt sich mein Lesen eher auf Fachmagazine im High End HiFi Bereich. An anderer Literatur abseits von Fachbereichen bin ich durchaus interessiert, allerdings konnte ich mir nie wirklich die Zeit dafür nehmen.</p>
<p>Dafür nehme ich mir aber sehr gerne Zeit fürs politische Kabarett: Letzten September sah ich mir auf ZDF Kultur &#8220;Volker Pispers und Gäste&#8221; an. Einer seiner Gäste war Philipp Scharri, der deutsche Meister von 2009 in Poetry Slam. Ich war von seiner Vorstellung sehr angetan, denn er verband das politische Kabarett mit Poetry Slam. So entstand mein Interesse an Lyrik und ich schreibe seither hin und wieder das eine oder andere Gedicht.</p>
<p><a title="Ein Hauch Leben: Gedichte - Mell Setareh" href="http://www.amazon.de/Ein-Hauch-Leben-Mell-Setareh/dp/3837203425/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;qid=1325893048&amp;sr=8-1" target="_blank"><img class="alignleft" style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; border: 0pt none;" title="Ein Hauch Leben: Gedichte" src="http://www.bernd-zumoberhaus.ch/blog/wp-content/uploads/ein%20hauch%20leben.png" alt="" width="200" height="287" /></a>So kam es auch, dass ich den Gedichtsband &#8220;Ein Hauch Leben&#8221; von einem wundervollen Menschen geschenkt bekam. Und genau um jenes Büchlein dreht sich dieser Blogartikel.</p>
<p>Der Gedichtsband &#8220;Ein Hauch Leben&#8221; wird seinem Titel voll gerecht: Die Autorin hat es geschafft, alle Facetten des Lebens mit seinen schönen und lustigen, mit seinen tiefgründigen, mit seinen traurigen und manchmal auch erschreckenden Momenten in dichterischer Form zu Papier zu bringen.</p>
<p>Manche Gedichte bringen einen zum Lachen, andere zum nachdenken und einige sind auch aufwühlend. Eben ganz einfach ein Hauch Leben.</p>
<p>Eine echte Empfehlung!</p>
<p><strong>Ein Hauch Leben: Gedichte</strong><br />
Autorin: Mell Setareh<br />
Verlag: August von Goethe Literaturverlag<br />
ISBN: 978-3837203424 oder 3837203425<br />
Zu bestellen bei <a title="Ein Hauch Leben: Gedichte - Mell Setareh" href="http://www.amazon.de/Ein-Hauch-Leben-Mell-Setareh/dp/3837203425/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;qid=1325893048&amp;sr=8-1" target="_blank">Amazon.de</a></p>
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		<title>Danke und schöne Festtage!</title>
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		<pubDate>Fri, 23 Dec 2011 20:41:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernd Zumoberhaus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Website]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Jahr 2011 ist bald zu Ende. Und ich blicke gerne mit einem Lächeln darauf zurück Unter anderem auch, weil es für meine Homepage ein sehr erfolgreiches Jahr war: Hatte ich im Jahr 2009 noch 14&#8217;444 Besucher, waren es im 2010 schon 23&#8217;723 und dieses Jahr durfte meine Homepage gemäss Statistik bisher sage und schreibe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>
<p>Das Jahr 2011 ist bald zu Ende. Und ich blicke gerne mit einem Lächeln darauf zurück <img src='http://www.bernd-zumoberhaus.ch/blog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Unter anderem auch, weil es für meine Homepage ein sehr erfolgreiches Jahr war: Hatte ich im Jahr 2009 noch 14&#8217;444 Besucher, waren es im 2010 schon 23&#8217;723 und dieses Jahr durfte meine Homepage gemäss Statistik bisher sage und schreibe 38&#8217;016 Besucher empfangen! Auch die Auswertung der verwendeten Suchwörter zeigt deutlich, was auf meiner Homepage gesucht wird: Umfangreiche und fachkundige Informationen rund um High End HiFi und die audiophile Musik.</p>
<p>Die Tatsache, dass ich die Website als Privatperson betreibe, kommt mir sicherlich entgegen, da ich so absolut problemlos auch mal ein wenig unverblümt schreiben kann. Denn ich habe keine Verpflichtungen gegenüber irgendwelchen Herstellern. Ich kann immer meine eigene &#8211; wenn auch wohlverstanden &#8211; subjektive Meinung an die Frau und an den Mann bringen. Nichtsdestotrotz achte ich stets auf eine faire und anständige Berichterstattung rund um das Thema High End HiFi.</p>
<p>Die neue Domain hifibernd.ch und deren im November neu eingerichtete Startseite haben erfreulicherweise für einen weiteren enormen Besucherzuwachs gesorgt.</p>
<p>Ich bemühe mich, auch in Zukunft meine Website stets aktuell zu halten und immer wieder interessante Messeberichte, Produktspiegel, audiophile Empfehlungen und vieles weitere rund um High End HiFi und die audiophile Musik zu schreiben.</p>
<p>Für die vielen Besucher, die vielen Inputs, die konstruktiven Kritiken und besonders auch für die Links auf meine Website möchte ich nur eines sagen: Danke!</p>
<p>In diesem Sinne wünsche ich euch allen frohe und besinnliche Festtage und einen guten Rutsch ins 2012!</p>
<p>Gruss<br />
Bernd</p>
</div>
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		<title>Tradition verpflichtet: Air Tight ATM-1S</title>
		<link>http://www.bernd-zumoberhaus.ch/blog/2011/12/tradition-verpflichtet-air-tight-atm-1s/</link>
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		<pubDate>Thu, 08 Dec 2011 18:36:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernd Zumoberhaus</dc:creator>
				<category><![CDATA[High End Hifi]]></category>
		<category><![CDATA[air tight atm-1s]]></category>
		<category><![CDATA[produktspiegel high end hifi]]></category>
		<category><![CDATA[röhren-endstufe]]></category>
		<category><![CDATA[röhren-verstärker]]></category>

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		<description><![CDATA[Dieses Mal gibts keinen Produktspiegel über eine brandneue High End Komponente, denn dieses Mal schreibe ich über eine Röhren-Endstufe, die schon 20 Jahre praktisch unverändert (!) am Markt war, bevor sie im Jahre 2009 durch ein Nachfolgemodell abgelöst wurde. Auch für High End Verhältnisse ist ein Produktionszeitraum von 20 Jahren keineswegs normal: So beobachte ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dieses Mal gibts keinen Produktspiegel über eine brandneue High End Komponente, denn dieses Mal schreibe ich über eine Röhren-Endstufe, die schon 20 Jahre praktisch unverändert (!) am Markt war, bevor sie im Jahre 2009 durch ein Nachfolgemodell abgelöst wurde. Auch für High End Verhältnisse ist ein Produktionszeitraum von 20 Jahren keineswegs normal: So beobachte ich doch bei vielen Herstellern im Hochpreissegment, dass die Komponenten zwar in der Regel für die Ewigkeit gebaut werden, aber dennoch schon nach wenigen Jahren durch verbesserte oder gänzlich neue Nachfolgemodelle in Rente geschickt werden. Nicht so bei der japanischen Manufaktur A+M Ltd., die mitte der 1980er in Osaka gegründet wurde. Damals war eines ihrer ersten Produkte der Stereo-Röhrenverstärker Air Tight ATM-1. Wie auch andere Air Tight Produkte wurde der ATM-1 stets in penibler Handarbeit aufwendig und in höchster Perfektion gefertigt. Und wie schon erwähnt praktisch unverändert während 20 Jahren!</p>
<p>Was Perfektion und Handarbeit angeht, hat sich auch beim Nachfolger ATM-1S nichts geändert. Doch offenbar war ein Nachfolgemodell zu jenem Zeitpunkt gar nicht geplant, es entstand praktisch aus der Not heraus: Die hochwertigen Übertrager konnten seitens Zulieferbetrieb Tamura nicht mehr geliefert werden. So packte man die Gelegenheit und verpasste dem Röhren-Youngtimer eine  umfangreiche Auffrischung. Mit Hashimoto wurde ein neuer Zulieferbetrieb gefunden, der wie Tamura eine der ersten Adressen für die so klangentscheidenden Trafos ist.</p>
<p>Immer wieder faszinierend an den Air Tight Komponenten ist ihre Detailverliebtheit &#8211; auch in rein optischen Belangen: So ist die Farbastimmung der verschiedenen edlen Materialien umwerfend und sogar die Power-LED integriert sich farblich ideal ins Gesamterscheinungsbild. Der ATM-1S macht da keine Ausnahme. Auch materialtechnisch ist der Röhren-Verstärker über alle Zweifel erhaben.</p>
<p>Sein Gewicht beträgt stolze 22 Kilogramm, seine Grundfläche ist aber dafür recht moderat ausgefallen: Gerade mal 37 cm Breite x ca. 30 cm Tiefe nimmt seine Stellfläche ein. Zur Ruhestrom-Einstellung bringt der Japaner praktischerweise ein integriertes Messinstrument mit &#8211; das sieht man nicht bei jedem Röhren-Verstärker. Anschlussseitig bietet er zwei unsymmetrische Line In (Cinch). XLR sucht man vergebens, was allerdings im üblichen High End Umfeld nicht wirklich stören dürfte. Einer der beiden Line In ist frontseitig und reicht das Signal direkter zur Eingangsstufe weiter. Hier bleibt also Spielraum um zu testen, welche Kombination mit den vorhandenen Komponenten besser klingt. Der Schönheit ist ein Anschluss an der Vorderseite aber nicht sonderlich zuträglich.</p>
<p>Röhrenmässig wird auf ein EL34-Quartett mit Push-Pull Schaltung gesetzt. Die 35 Watt pro Kanal sollten in der Regel auch einen Betrieb mit weniger wirkungsgradstarken Lautsprechern ermöglichen. Ein Test der image hifi mit den Stereofone Dura mit einem Wirkungsgrad von knapp unter 90 dB funktionierte jedenfalls problemlos.</p>
<p>Klanglich soll die japanische Röhren-Endstufe Grosses bieten: Raumdarstellung, Detailfreude und natürlich auch Dynamik auf höchstem Niveau. Der Air Tight kann bei allen musikalischen Stilrichtungen glänzen und bevorzugt nichts. Ein Röhren-Endverstärker wie er sein soll!</p>
<p>Den Air Tight ATM-1S gibt&#8217;s für 5&#8217;900 Euro.</p>
<p>Einen interessanten und ausfühlichen Test der Röhren-Endstufe Air Tight ATM-1S gibts in der <a title="image hifi" href="http://www.image-hifi.de/" target="_blank">image hifi Nr. 85</a>.</p>
<p><a title="Air Tight ATM-1S" href="http://www.axiss-europe.de/at_m1s.htm" target="_blank">Hier</a> gehts zur Produkt-Website des Air Tight ATM-1S.</p>
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		<title>High End Swiss 2011 Messebericht</title>
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		<pubDate>Sun, 23 Oct 2011 19:19:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernd Zumoberhaus</dc:creator>
				<category><![CDATA[High End Hifi]]></category>
		<category><![CDATA[high end swiss]]></category>

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		<description><![CDATA[Vergangenen Samstag, den 22. Oktober besuchte ich mit einem guten Freund die High End Swiss 2011 in Regensdorf. Dieses Jahr fand die High End Swiss nach ihrem sehr erfolgreichen Start im 2009 bereits zum dritten Mal statt. Natürlich habe ich auch dieses Mal einen ausführlichen Messebericht geschrieben, den ihr hier lesen könnt. Ich wünsche euch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vergangenen Samstag, den 22. Oktober besuchte ich mit einem guten Freund die High End Swiss 2011 in Regensdorf. Dieses Jahr fand die High End Swiss nach ihrem sehr erfolgreichen Start im 2009 bereits zum dritten Mal statt.</p>
<p>Natürlich habe ich auch dieses Mal einen ausführlichen Messebericht geschrieben, den ihr <a title="High End Swiss 2011 Messebericht" href="http://www.bernd-zumoberhaus.ch/highendhifi/messeberichte/highendswiss2011.php">hier</a> lesen könnt. Ich wünsche euch viel Spass beim Lesen.</p>
<p>Gruss<br />
Bernd</p>
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		<title>High End Swiss 2011 vom 21. bis 23. Oktober 2011</title>
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		<pubDate>Fri, 21 Oct 2011 15:17:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernd Zumoberhaus</dc:creator>
				<category><![CDATA[High End Hifi]]></category>
		<category><![CDATA[high end swiss]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Oktober 2011 findet die High End Swiss in Zürich-Regensdorf bereits zum 3. mal statt. Wiederum gastiert die High End Swiss im Mövenpick-Hotel &#8211; man kann sich also auf eine klassische und stilvolle Hotelmesse freuen. Wie man dem Markenverzeichnis entnehmen kann, darf man ein breites Spektrum von allerfeinsten High End HiFi Komponenten erwarten. Ich werde [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.bernd-zumoberhaus.ch/blog/wp-content/uploads/he_swiss_11_logo_d1.png"><img class="alignleft size-full wp-image-895" title="High End Swiss 2011" src="http://www.bernd-zumoberhaus.ch/blog/wp-content/uploads/he_swiss_11_logo_d1.png" alt="" width="240" height="156" /></a>Im Oktober 2011 findet die High End Swiss in Zürich-Regensdorf bereits zum 3. mal statt. Wiederum gastiert die High End Swiss im Mövenpick-Hotel &#8211; man kann sich also auf eine klassische und stilvolle Hotelmesse freuen. Wie man dem <a title="High End Society - High End Swiss 2011 - Markenverzeichnis" href="http://www.highendsociety.de/deutsch/presse/marken_swiss.php" target="_blank">Markenverzeichnis</a> entnehmen kann, darf man ein breites Spektrum von allerfeinsten High End HiFi Komponenten erwarten.</p>
<p>Ich werde auch dieses Jahr die Messe besuchen und danach auf meiner Homepage im Bereich <a title="bernd-zumoberhaus.ch - high end hifi - messeberichte und reportagen" href="http://www.bernd-zumoberhaus.ch/highendhifi/messeberichte.php" target="_blank">high end hifi</a> einen ausführlichen Messebericht mit vielen Fotos online stellen.</p>
<p>Alle weiteren Informationen und Details zur High End Swiss 2011 gibts bei der <a title="High End Society - High End Swiss 2011" href="http://www.highendsociety.de/deutsch/swiss/index.php" target="_blank">High End Society</a>.</p>
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		<title>Luftige Lagerung: Bergmann Magne</title>
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		<pubDate>Sun, 09 Oct 2011 17:53:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernd Zumoberhaus</dc:creator>
				<category><![CDATA[High End Hifi]]></category>
		<category><![CDATA[bergmann magne]]></category>
		<category><![CDATA[luftlagerung]]></category>
		<category><![CDATA[plattenspieler]]></category>
		<category><![CDATA[produktspiegel high end hifi]]></category>
		<category><![CDATA[tangentialtonarm]]></category>

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		<description><![CDATA[In diesem Produktspiegel geht es um den Bergmann Magne, ein Plattenspieler dänischer Provenienz mit einem luftgelagerten Plattenteller und einem ebenso gelagerten Tangentialtonarm. In der Tat sind dies keine neuen oder innovativen Ideen &#8211; in ihrer Ausführung sind sie allerdings überaus komplex. Im High End Markt gibt es schon seit längerem den einen oder anderen Plattenspieler [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In diesem Produktspiegel geht es um den Bergmann Magne, ein Plattenspieler dänischer Provenienz mit einem luftgelagerten Plattenteller und einem ebenso gelagerten Tangentialtonarm. In der Tat sind dies keine neuen oder innovativen Ideen &#8211; in ihrer Ausführung sind sie allerdings überaus komplex. Im High End Markt gibt es schon seit längerem den einen oder anderen Plattenspieler mit dieser Technik: Von tresorschweren Monstern mit keineswegs leisen Pumpen bis hin zu feinmechanischen Meisterwerken, welche zur Justage am besten einem Uhrmachermeister überlassen werden, ist alles dabei. Wirklich praktikable und vorallem auch &#8211; für High End Verhältnisse &#8211; bezahlbare Lösungen, gab es diesbezgülich bisher so gut wie nie.</p>
<p>Der Bergmann Magne scheint einer der interessantesten Vertreter von Plattenspielern mit Luftlagerung zu sein, sieht er  doch wirklich schön und überhaupt nicht kompliziert aus: Und dies trotz Luftlagerung und vorallem auch trotz Tangentialtonarm! Die analoge Schönheit bringt mit 20kg dennoch reichlich Gewicht auf die Waage. Der Plattenteller aus Aluminium trägt dazu alleine schon 5.5kg bei. Direkt darunter liegt der durch einen Riemen angetriebene 1.7kg schwere Subteller, welcher unten eine Einsenkung von etwa 2/3 seines Durchmessers hat. In dieser Einsenkung entsteht das Luftpolster, welches durch das Loch in der darunter bündig zum Chassis liegenden Lagerplatte erzeugt wird. Erstaunlich ist der kleine Achsstummel des Subtellers, welcher vertikal führt und in einem Ölbad eingelassen ist: Man würde vermuten, dass so ein kurzer Achsstummel beim schweren Teller zwangsläufig zu gewissen Taumelbewegungen führt, aber offenbar soll die Luftschicht stabil genug sein, damit dies nicht der Fall ist. Absolut Beeindruckend!</p>
<p>Es verwundert kaum, dass der zum Einsatz kommende Kompressor, der sich um die Erzeugung und konstante Erhaltung des Luftpolsters kümmert, fast lautlos sein soll.  Man kann ihn daher problemlos in der Nähe des Plattenspielers aufstellen: In maximal zwei Metern Entfernung &#8211; dies ist die Länge welche von der flexiblen Kunststoffleitung vorgegeben wird.</p>
<p>Kommen wir nun zum Tonarm des Magne: Es handelt sich hierbei um einen Tangentialtonarm mit Luftlagerung. Ein altbekanntes Prinzip: Im Führungsrohr tritt aus vielen kleinen Bohrungen Luft aus, der Carbontonarm sitzt auf einer zylindrischen Hülse, welche durch das vom Luftdruck entstehende Luftpolster angehoben wird. Als Kabel kommt eine Kupferlitze zum Einsatz. Das eng verdrillte und lackisolierte Kabel sollte flexibel genug sein, damit der Tonarm in seiner Bewegung nicht gestört wird.</p>
<p>Das Chassis des Magne sitzt auf drei verstellbaren Füssen und sollte sich damit ideal in die Waage bringen lassen. Der Fachpresse ist allerdings zu entnehmen, dass gerade hier Verbesserungsbedarf seitens Hersteller notwendig ist, da sich offenbar beim einstellen sowohl die Gewinde im Fuss als auch im Chassis lockern, das ist natürlich sehr kontraproduktiv.</p>
<p>Klanglich soll der Bergmann Magne wiederum top sein. Gerade hier kommt das Konzept mit der Luftlagerung des Plattentellers und natürlich auch der Einsatz eines ebenso gelagerten Tangentialtonarms zum tragen. Die musikalische Präsentation wird vor einem brandschwarzen Hintergrund vorgeführt, die Ruhe und die Stabilität der Abbildung soll beeindruckend sein. Dabei soll er keineswegs so schwerfällig klingen, wie es so manche Massekonzepte tun. Die klare Wiedergabe feinster Details, der präzise und kräftige Bass sowie auch eine gewisse Lockerheit sollen der Lohn der besagten Luftlagerung sein.</p>
<p>In vielerlei Hinsicht ist der Bergmann Magne ein sehr interessanter Plattenspieler, vorallem aufgrund seines durchdachten Konzepts mit der Luftlagerung. In seiner Preisklasse dürfte es schwer sein, vergleichbares mit demselben Grundkonzept zu finden. Der Bergmann Magne geht inklusive Tonarm für 8&#8217;100 Euro über den Ladentisch. Den Tonarm gibts alleine für 4&#8217;800 Euro.</p>
<p>Einen interessanten und ausfühlichen Test des Plattenspielers Bergmann Magne gibts in der <a title="image hifi" href="http://www.image-hifi.de/" target="_blank">image hifi Nr. 101</a>.</p>
<p><a title="Bergmann Audio" href="http://www.bergmannaudio.com/products/turntables/magne_system" target="_blank">Hier</a> gehts zur Produkt-Website des Bergmann Magne.</p>
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		<title>Audiophile Röhren-Kombi im Miniaturformat: Nagra PL-L und 300p</title>
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		<pubDate>Sun, 21 Aug 2011 17:39:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernd Zumoberhaus</dc:creator>
				<category><![CDATA[High End Hifi]]></category>
		<category><![CDATA[nagra 300p]]></category>
		<category><![CDATA[nagra pl-l]]></category>
		<category><![CDATA[produktspiegel high end hifi]]></category>
		<category><![CDATA[röhren-endstufe]]></category>
		<category><![CDATA[röhren-verstärker]]></category>
		<category><![CDATA[röhren-vorstufe]]></category>

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		<description><![CDATA[Nagra? Moment mal, waren das nicht die mit den kompakten High End Bandmaschinen für Reporter oder selbigen in Miniaturausführung für Spione vor zig Jahrzehnten? Und stammt von denen nicht auch die Verschlüsselungstechnik Nagravision? Ist Nagra nicht auch im Profibereich eine anerkannte Marke? Ja genau, aber Nagra hat sich seit langer Zeit auch im High End [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nagra? Moment mal, waren das nicht die mit den kompakten High End Bandmaschinen für Reporter oder selbigen in Miniaturausführung für Spione vor zig Jahrzehnten? Und stammt von denen nicht auch die Verschlüsselungstechnik Nagravision? Ist Nagra nicht auch im Profibereich eine anerkannte Marke? Ja genau, aber Nagra hat sich seit langer Zeit auch im High End HiFi Bereich einen Namen gemacht.</p>
<p>Die neue Röhren-Endstufe 300p sollte wie Nagras andere High End Gerätschaften natürlich im gewohnten und an die alten Bandmaschienen angelehnten Design daherkommen. Aufgrund der sehr kompakten Grundfläche von gerade mal 277 x 275 mm dürfte das für die Ingenieure eine ziemliche Herausforderung gewesen sein, denn eine kleinere Push-Pull-300B-Stereo-Endstufe habe ich bisher jedenfalls noch nirgends gesehen. Warum die Wahl auf ein Push-Pull-Konzept fiel ist auch nicht weiter verwunderlich, so ist die 300B nicht grade das, was man als ein Leistungswunder bezeichnen möchte. Mit zwei 300B&#8217;s pro Kanal liegen solide 20 Watt Leistung an, damit dürfte die Lautsprecherwahl etwas weniger schwer ausfallen. Ein hoher Wirkungsgrad und ein möglichst linearer Impendanzverlauf sollte Lautsprecherseitig aber in jedem Fall gegeben sein.</p>
<p>Die Eingangs- und Treiberstufen des 300p sind in Halbleitertechnik ausgeführt, denn für weitere Röhren hätte es auch bei viel Wohlwollen keinen Platz bei dieser kompakten Röhren-Endstufe gehabt. Daher handelt es sich um einen Hybrid-Endverstärker, der Röhren und Halbleitertechnik kombiniert. Und bei Nagra&#8217;s Fertigungs- und Bauteilequalität kann man auch als Röhren-Liebhaber damit problemlos glücklich werden. Die Halbleitertechnik sorgt hierbei auch für einen gewissen Komfort, denn man sonst in Kombination mit einer derart alten Röhre nicht kennt. So dient das Analogmeter &#8211; Nagras &#8220;Modulometer&#8221; &#8211; nicht nur zur Einstellung und Kontrolle des Ruhestroms sondern auch für die Aussteuerungsanzeige.</p>
<p>Ein Klirr von gerade mal 0,8 Prozent ist für eine Trioden-Endstufe schon ein Wort &#8211; absolut beeindruckend und wohlverstanden ohne Gegenkopplungsschleife! Nicht minder beeindruckend ist der Geräuschspannungsabstand von 105 dB. Ausgangsseitig bietet der abnehmbare (!) Ausgangsübertrager neben 4- und 8- sogar 16-Ohm-Anschlüsse. Die Qualität der Ausgangsübertrager ist wie bei allen Röhrenverstärkern absolut massgebend für den Klang: Nagra hat sich deswegen auch hier nicht lumpen lassen und fertigt die je vier Kilogramm schweren Ringkern-Übertrager im eigenen Hause. Eingangsseitig werden sowohl XLR als auch RCA-Anschlüsse geboten, deren Steuerung durch Relais erfolgt. Gleich dahinter folgen &#8211; wenn wunderts &#8211; Präzisions-Operationsverstärker und &#8211; da es sich hierbei um ein Hybridkonzept handelt &#8211; wird das Signal von Hochvolt-Treibertransistoren übernommen. Damit die 300B Trioden so gut klingen, wie sie können, hat Nagra auch bei der Stromversorgung nicht gekleckert, sondern geklotzt: Die Anodenspannung wird von zwei Kondensatoren sichergestellt, welche eine beeindruckende Kapazität von 1800 Mikrofarad vorweisen. Ganze 14 Sekundärspannungen besitzt der Netztrafo. Und für die Betriebssicherheit ist dank einer Mikroprozessor-Schutzschaltung jederzeit gesorgt: So kann z.B. auch ein viel zu hoher Ruhestrom den Röhren nichts anhaben, da sich in so einem Fall der Verstärker sofort ausschaltet. Nagra wollte natürlich auch bei der Aufstellung dieser Röhren-Pretiose nichts dem Zufall überlassen und liefert beim Endverstärker die Nagra VFS (Vibration Free Support) &#8211; eine schwimmende Basis für den Röhrenverstärker &#8211; gleich mit!</p>
<p>Für die Vorverstärkung hat Nagra auch gleich die passende Antwort parat: Den Nagra PL-L &#8211; eine voll fernbedienbare Röhren-Vorstufe für Hochpegel-Signale mit externem Netzteil. Dass auch dieses Gerät ein klanglicher Traum und im Nagratypischen Design für die Ewigkeit gebaut ist, versteht sich von selbst.</p>
<p>Nach all dem Technik-Blabla stellt sich die alles entscheidende Frage: Wie klingt&#8217;s?  Ich selber durfte Gerätschaften von Nagra bereits einige Male an verschiedenen Fachmessen hören und bestaunen und kann nur bestätigen, was in den diversen Tests der Fachpresse zu lesen ist: Weder von der Vor- noch von der Endstufe wird die Musik schön gefärbt, sie wird ganz einfach durchgereicht in all ihrer Schönheit, mit allen Feinheiten und mit gnadenlos tiefen Bässen, wenn es dann nötig ist.</p>
<p>Der Röhren-Endverstärker &#8211; der Nagra 300p &#8211; wechselt für 14&#8217;250 Euro den Besitzer, die VFS-Basis ist beim Endverstärker bereits enthalten. Den dazu passenden Röhren-Vorverstärker Nagra PL-L gibt für 9&#8217;200 Euro, die optionale VFS-Basis dazu für 1&#8217;490 Euro.</p>
<p>Einen interessanten und ausfühlichen Test der Röhren-Vor- und Endverstärker Kombi Nagra PL-L und 300p gibts in der <a title="image hifi" href="http://www.image-hifi.de/" target="_blank">image hifi Nr. 100</a>.</p>
<p><a title="Nagra" href="http://www.nagraaudio.com/highend/" target="_blank">Hier</a> gehts zur Hersteller-Website von Nagra.</p>
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