Die High End 2010 in München fand dieses Jahr leider ohne mich statt. Aus zeitlichen und organisatorischen Gründen konnte ich die Messe nicht besuchen. So habe ich mich wenigstens mit Messeberichten aus dem Internet informiert.
Wiederum konnte die High End einen Besucherzuwachs gegenüber dem Vorjahr erreichen, dieses mal um 8,7%. Heuer öffnete die High End zum zweiten Mal seit ihrer über 15 jährigen Geschichte nicht an Auffahrt ihre Pforten, da an diesem Termin der zweite ökumenische Kirchentag stattfand. So wurde die High End um einen Woche vorverschoben. Durch diese Verschiebung kam es sowohl am Eröffnungs- und Fachbesuchertag am Donnerstag sowie am ersten Besuchertag am Freitag zu leichten Besuchereinbussen. Die beiden Folgetage Samstag und Sonntag machten diese aber mehr als wett.
258 Aussteller aus 24 Nationen präsentierten ihre Produkte auf über 18’000 Quadratmetern Ausstellungsfläche. Der Anteil der Fachbesucher ist um enorme 13% auf 60% gestiegen.
Was ich persönlich aus den diversen Messeberichten und -reportagen sehen und lesen konnte, war allerdings nicht wahnsinnig berauschend. Wirkliche Innovationen kamen mir im Grossen und Ganzen nicht unter die Augen.
Am ehesten erwähnenswert ist da sicher noch der 3D-Fernseher von Panasonic – erstaunlicherweise das einzige was im Bezug High End Video vorgeführt wurde.
Ebenfalls erwähnenswert ist ein brandneuer Phono-Vorverstärker aus dem Hause Burmester, der extrem flexibel ist und die Digitalisierung von Schallplatten ermöglicht. Auch wenn ich mich persönlich nicht mit dem Gedanken anfreunden will, eine LP zu digitalisieren. Schliesslich ist es gerade das analoge Feeling und die analoge Wiedergabe, was eine LP auszeichnet.
Gruss
Bernd